Tag 11: Abreise

20181121_212326
Vollmond in Tansania (-;

Der Tag fing ziemlich früh an. Wir sind alle so um 2 Uhr morgens aufgestanden und sind ungefähr um kurz vor 3 zum Flughafen gefahren. Es war ziemlich lieb, dass Leah, 3 Pastoren und Mama Durcas uns zum Flughafen begleitet haben. Dort haben wir uns noch voneinander verabschiedet und denn ging es auch schon zu der Kofferabgabe und Kontrolle. Und schon saßen wir im Flieger nach Nairobi und haben Tansania hinter uns gelassen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Tansania ein bisschen vermissen werde und hoffe, dass ich irgendwann mal wieder in dieses Land komme. Am meisten werde ich wohl die freundlichen Menschen und die vollkomen andere Welt vermissen. Es war eine schöne Erfahrung und ich habe viel gelernt. Der Flug nach Nairobi dauerte nicht einmal eine Stunde und dort mussten wir auch schon in den nächsten Flieger nach Amsterdam steigen. In Amsterdam haben wir erstmal einen Kälteschock bekommen und mussten eine Weilen auf unseren Flug nach Hamburg warten. Natürlich hat dieser Flug ein bisschen Verspätung und wir werden wahrscheinlich etwas später ankommen.

Lg Scarlett

Wir hoffen, euch haben die Berichte gefallen und wünschen euch noch einen schönen Abend.

Advertisements

Tag 10: Alle kommen zurück

Morgens ging es nach dem Frühstück zur Primary School Makujuni, in der Nähe von Himo, welche uns ihren iPad- Unterricht gezeigt haben.

Während ich mich um die Einrichtung des neuen Druckers gekümmert habe, haben die anderen die Schule besichtigt. Die Schule war eigentlich ziemlich gut ausgestattet und in einer Klasse waren auch ganz viele Zahlen- und Wort-Zeichnungen. Vor der Schule haben wir auch noch ein Gruppenfoto gemacht und sind danach zu dem Gemeindehaus von Makundi, welches gerade renoviert wurde, gegangen und haben Mittag gegessen. Danach wollten wir eigentlich noch zu den Hühnerställen fahren, aber konnten diese wegen dem Regen am Morgen nicht anfahren. Am Abend haben wir uns alle zusammen in der Gemeinde von Himo getroffen, wo wir zuerst ein Paar förmliche Sachen geklärt haben und einige haben sich für die schöne Zeit bedankt. Zudem wurde die Freundschaft der Schulen mit dem „Memorandum of Understanding“ auch schriftlich mit unseren Zielen festgehalten. Danach haben wir noch zwei kleine Geschenke bekommen, welche beide Kaffee waren. Ebenfalls haben wir noch zusammen Abendbrot gegessen und ich (Scarlett) habe Lakritz zum Probieren verteilt. Zuerst wussten sie nicht, was sie damit machen sollen und außerdem fanden es nicht alle lecker. Außerdem habe ich Leah das Spiel Uno geschenkt, danach haben Karin und ich versucht es ihr zur erklären, da sie es nicht kannte. Zum Abschied wurden wir von den Pastoren aus Himo, Njiapanda und Makujuni, sowie einer Delegation von Vunjo verabschiedet.

Lg Scarlett und Dennis

Tag 9: Safari

Nach einer Übernachtung im Zelt ging es um Viertel nach vier für mich los. Es war vielleicht nicht die beste Idee, so früh zu duschen, vor allem, weil die Dusche recht luftig war. Danach ging es dann zum Frühstück, wo unser Fahrer uns den heutigen Ablauf erklärt hat.

Als wir dann am Konservatorium waren, ging es auch schon los mit den Tieren.

Die Abfahrt in den Krater war recht steil, aber man hatte einen guten Ausblick.

Die Tierdichte im Krater war gewaltig und wir haben fast alle möglichen Tiere gesehen. Gegen 16 Uhr ging es zum Hotel, an welchen wir gegen 21 Uhr ankamen. Durch unsere Müdigkeit sind wir auch spätestens um halb 11 auf unseren Zimmern gewesen.

Lg Dennis

Tag 8: Kaufrausch

Heute waren wir richtige Touristen. Wir sind heute morgen direkt nach dem Frühstück nach Moshi gefahren, um zu shoppen. Moshi ist die größte Stadt in dieser Region. Ich finde sie nicht besonders groß, da sie mehr oder weniger nur eine Hauptstraße hat. Der Markt war aber ziemlich groß und es roch überall nach Fisch.

Frau Richter hat sich eine Kokosnuss gekauft und wir haben sie zusammen getrunken und gegessen. Jeder von uns hat etwas auf dem Markt gefunden.

Als wir wieder zurückgegangen sind, haben wir noch einen kleinen Laden besucht, in dem 2 taube Frauen etwas genäht haben. Dort haben wir ziemlich viel gekauft und werden auch davon Sachen auf dem Weihnachtsbasar anbieten.

Gegen Mittag sind wir dann mit einen Jeep zur Safari losgefahren. Die Fahrt dauerte ungefähr 5 Stunden und wir sind an verschiedenen Landschaften wie Reisfelder, Dschungel, Dörfern und Steppe vorbeigefahren.

Ebenfalls haben wir viele Massei gesehen, welche ein kriegerisches Volk sind. Sie leben mitten im Nirgendwo mit ihren Tieren in Lehmhütten und die Männer tragen bunte lange Gewänder. Nach ungefähr 4 Stunden sind wir einen hohen Berg hochgefahren, wo wir mit einem Fernglas Giraffen gesehen haben und Fotos gemacht haben. Die Fahrt bis zu unserem Schlafplatz war nicht mehr lang. Wir übernachten heute in Zelten in einem Safaricamp, welche cool aussehen und die Umgebung ist sehr schön.

Das Essen heute Abend war auch sehr lecker und mal was anderes als nur Reis und Hühnchen.

Lg Scarlett

Tag 7: Kirche

Sonntags gehen die Christen hier fleißig in die Kirche, wir dann auch. So standen wir um 7 Uhr bei der Kirche und haben dem 2 Stunden langen Gottesdienst gelauscht. Die Kirche finanziert sich nur aus Spenden und wer nichts hat, spendet dann auch mal Zuckerrohr, Eier, Gewürze und in seltenen Fällen ein Schaf, Huhn oder Schwein. Die Sachspenden werden dann nach der Predigt vor dem Gebäude versteigert und Herr Thomas hat sich erstmal eine über 2 Meter hohe Zuckerrohrstange ersteigert. Ich hätte gerne gesehen, wie er die nach Deutschland mitnimmt, aber er hat sie dem Waisenhaus geschenkt.

Nach dem Frühstück und einer langen Freizeit sind wir zusammen mit dem Auto zu den Chagga-Höhlen gefahren. Die Chagga sind einer der vielen Stämme in Tansania, welcher über 1000 über NN gewohnt hat. Die Höhlen waren sehr klein und eng, aber waren ziemlich genial aufgebaut, da sie sich selbst vor Sklaverei und Verstümmelung gerettet haben. Außerdem waren dort noch Hütten, welche wohl für Zwerge konzipiert wurden.

Danach sind wir zum Wasserfall, wo Frau Richter, Scarlett und Ich durch den Fluss und über mehrere Steine gegangen sind um möglichst nah am Wasserfall zu sein. Es war richtig cool und überwältigend.

Später sind wir zu einer Kirche gefahren, welche in Bethlehem war.

Dort durften wir zusammen mit dem Chor singen und tanzen. Jeder von uns hatte eine Menge Spaß. Am Abend waren wir bei einer Schulleiterin einer Grundschule zum Essen eingeladen.

Lg Scarlett und Dennis

Tag 6: Die Bauarbeiter

Vormittags war das erste mal nichts auf dem Programm. Frau Richter und Herr von Meltzer haben diese Gelegenheit genutzt, um nach Moshi zu fahren. Währenddessen sind Scarlett und Karin nach dem Frühstück im Hotel geblieben. Ich hab ausgeschlafen und bin gegen 10:40 zum Markt in Himo gegangen, wo ich dann Herrn Thomas und Herrn Weinmann getroffen habe. Das Wetter war angenehm, da es durch einen Regenschauer noch ziemlich bewölkt war und die Sonne ihre Kraft nicht entfalten konnte. Nach dem Mittagessen sind wir mit den Leuten von Vunjo zu den Hühnerställen gefahren und haben angefangen die Regenrinnen zu bauen.

Meine Gruppe hat das Fundament für den Tank gefertigt, die Halterung für die Regenrinne und hat beim Tank den Hahn angebracht. Ganz nach dem Motto: „Wo gesägt wird, fallen auch Späne“, dürfen wir alle unsere Klamotten waschen. Den Abend verbringen wir nun schmutzig bei Mama Kiyama.

Lg Dennis

Tag 5: Schlimmer geht immer

Heute waren wir schon um 9 Uhr in der Vunjo-Schule und haben die Fotos von den Toni-Jensen-Schülern in deren Bibliothek aufgehängt.

Außerdem haben wir die Antworten auf die Briefe von Frau Richters Schülern bekommen. Danach haben die Lehrer der Vunjo-Schule viele unterschiedlich alte Schüler geholt, welche Herr von Meltzer einmal einzeln und als Gruppe fotografiert hat. Während die Fotos gemacht wurden, hat mich (Scarlett) ein Mädchen Namens Carel angesprochen.

Wir haben uns gegenseitig etwas über unser Land erzählt und später habe ich sie noch zum Teetrinken mit den Lehrern mit genommen. Danach hat sie mir ihre Klasse gezeigt, in der gerade Unterricht war. Der Lehrer war damit einverstanden, dass ich mir seinen Geografieunterricht angucke. Dennis hat sich währenddessen mit ein paar Schülern angefreundet und etwas mit einem Peter gemacht und unterhalten. Später hatten wir noch vor Ort ein Meeting, wo die Einzelheiten und Richtlinien des Austausch besprochen wurden. Am Mittag sind wir noch zu einen Pastor gefahren und haben dort Mittag gegessen. Uns wurde ebenfalls das Grundstück gezeigt, welches eine Art Waisenhaus und 2 Grundschulen besitzt.Während wir Fotos gemacht haben und uns das Grundstück angeguckt haben, kamen immer mehr kleine Kinder, welche uns umringten und unsere Hände anfassen wollten. Man hatte keine Chance mehr weiter zu gehen, sondern war damit beschäftigt, Hände zu schütteln.

Die Grundschullehrer haben alle Kinder zusammengetrommel, damit sie etwas für uns singen.

Außerdem haben wir uns noch die Klassen angeguckt und uns wurde erzählt, dass in jeder Klasse über 110 Schülern sind und dass es für 100 Schüler 1 Klo gibt. Als wir fertig waren, sind wir zusammen mit den Kirchenmitglieder zu 2 Hühnerställen gefahren und haben diese ausgemessen und uns umgeguckt.

Wieder zurück an der Kirche haben wir Leuten zugehört, welche in der Kirche gesungen haben. Danach sind wir zum Hotel gefahren, um uns frischzumachen, da wir bei Mama Chuagwa zum Essen eingeladen sind.

Lg Scarlett